Die Greta-Schoon-Schule hat eine eigene Außengalerie, auf der nach Herzenslust gemalt werden kann. Wir nennen sie: „Die Wand“.

Die Idee zu dem Projekt entstand 2017 während der Durchführung der Unterrichtseinheit „Graffiti“. Die Schüler äußerten den Wunsch nach einer Fläche, an der sie sich ausprobieren können. Das großflächige Malen mit unterschiedlichsten Werkzeugen und Materialien sollte, sichtbar für alle, legal möglich sein. Das Bemalen fremder Wände ist eine Straftat, ein legales Malen ist in Leer hingegen kaum möglich. Die Schüler erkannten dieses Spannungsfeld zwischen „Kunst und Kriminalität“ und suchten passende Lösungen.

Zur Realisierung haben sich im Frühjahr 2019 die Kompetenzgruppen Holz, Metall, Farbtechnik sowie die Schülerfirma „Kreative Greta“ zusammen getan. Die Kosten trägt der Bereich Metall, die Organisation und den Transport der Baumaterialien übernimmt die „Kreative Greta“ und um den Aufbau kümmern sich die Bereiche Farbe und Holz.

Damit kürzlich entstandene Bilder nicht sofort wieder übermalt werden, wird die Wand durch die Kompetenzgruppe Farbtechnik betreut. Dieser teilt einzelne Flächen zu und dokumentiert die Entwicklung auf der Homepage. Des Weiteren werden bereits bemalte Flächen wieder grundiert. Die Schüler erhalten so die Möglichkeit, den arbeitsgerechten Umgang mit der Farbrolle einzuüben.

Seit Juni 2019 gibt es die Möglichkeit spezielle Graffiti-Marker (Pump-Action und Squeezes) sowie die dazugehörigen Farben kostengünstig bei der Kompetenzgruppe Farbtechnik zu leihen. Mit diesen ist das Malen an „der Wand“ sehr viel leichter, als mit herkömmlichen Filz- oder Wachsmalstiften. Neben der Auseinandersetzung mit dem Thema Streetart, können so beispielsweise Schwungübungen, Lateralitätstraining (liegende Acht) oder Projekte zum Thema „Körperschema“ schnell und einfach realisiert werden.

 

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